So pflegst du deine Pflastersteine im Winter

Hast du dieses Jahr deine Einfahrt neu gepflastert? Oder hast du deine Terrasse oder deinen Gartenweg mit Pflastersteinen oder Gartenplatten neu machen lassen? Wenn ja, willst du sicher deine neue Fläche sicher vor Schäden der eisigen Jahreszeit schützen.
Dabei können falsche Schneeschaufeln, Eisschaber, Wasserlacken und auch Streusalz deine Pflastersteine im Winter beschädigen.

Hier erfährst du, worauf du achten solltest und wie du Pflastersteine im Winter pflegst.

Damit du sicher sein kannst, dass deine neuen Steine so lange wie möglich halten und auch noch dazu gut aussehen, ohne die Farbe zu verlieren und zu verblassen benötigen deine Pflastersteine ​​im ersten Jahr etwas mehr Pflege.

Neue Pflastersteine – weiße Flecken jedoch kein Schnee

Häufig wird auf neuverlegten Flächen eine Oberflächenversiegelung aufgetragen. Wer kennt nicht dieses weiße Pulver, das nach einer Weile auf der neuen Betonoberfläche sichtbar wird? Es handelt sich um Ausblühungen.

Hintergrund ist, dass Betonprodukte einen Ausblühungsprozess durchlaufen. D.h. durch die Poren des Betons dringt Wasser als Regen, Kondenswasser oder Tau durch und kann den Kalk lösen. Da ja Beton aus Sand, Kies, Zement und Wasser besteht. Dabei enthält der Zement Anteile aus Kalk. Der gelöste Kalk wird zur Steinunterseite in die Splittbettung abgeführt.
Es kann aber auch zur Lösung an der Oberfläche auftreten. Das Wasser verdunstet und zurück bleibt ein weißer Kalkschleier.

Die Ausblühung verschwindet im Laufe der Zeit von selbst, tritt jedoch am stärksten innerhalb des ersten Jahres an die Oberfläche. Das ist der Grund, warum einige Besitzer neu gepflasterter Flächen dem Wassereintritt durch eine Versiegelung entgegenwirken.

Wie vorhin erwähnt, ist das Pulver harmlos und verschwindet nach einiger Zeit von selbst. Du solltest darauf achten, wenn du deine Steine versiegelst, dass du die weißen Flecken mit der Versiegelung einschließt.
Dabei würden deine Pflastersteine im Winter dadurch stumpf und trüb aussehen. Wenn du weiße Flecken hast, sollte der Winter abgewartet werden. Danach kannst du die Oberfläche mit einem speziellen Betonsteinreiniger / Ausblühungsentferner gründlich reinigen. Und danach eine oder besser zwei  Versiegelungsschichten auftragen.

Wenn du eine Versiegelung auf Wasserbasis verwendest, sollte diese alle 3–5 Jahre erneut aufgetragen werden. Wenn du eine Acrylversiegelung verwendest, muss diese alle 2–3 Jahre erneuert werden.

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Richtiger Schnee gehört weg

Schnee sowie Eisansammlungen können zu Wasserabführungsproblemen führen. Du solltest verhindern, dass sich schmelzender Schnee ansammelt, zwischen die Pflastersteine sickert oder von porösen Pflastersteinen absorbiert wird und dann gefriert.
Dabei kann das Gefrieren zu Rissen führen. Sollten einige Pflastersteine einen Winter aufgrund mangelnder Schneebeseitigung beschädigt werden, können diese einfach ausgetauscht werden.

Dabei solltest du darauf achten, dass du einzelne Steine zur Reserve aufgehoben hast.

Schneeschaufel mit Metallkante vermeiden

Metall kann deine Pflastersteine ​​beschädigen, zerkratzen oder dazu führen, dass Kanten absplittern. Des Weiteren kann eine aufgetragene Versiegelungsschicht beschädigt und somit der Schutz zerstört werden.

Benutze eine Plastikschaufel oder einen Schneebesen. Für größere Flächen ist eine Schneefräse eine Option.

Pflastersteine im Winter ohne Salz

Verwende kein Streusalz auf deiner gepflasterten Fläche, da es starke Beschädigungen verursachen kann.
Kehre oder schiebe den Schnee stattdessen weg und verwende Sand als Streuung.

Klassisches Streusalz kann den Pflastersteinen sehr schnell überraschend großen Schaden zufügen und auch zu einer vorzeitigen Alterung deiner Pflastersteine ​​führen.

Halte deine Pflastersteine trocken

Natürlich musst du nicht mit dem Trocknungsgebläse oder mit einem Lappen jeden einzelnen Stein trocknen. Du solltest darauf achten, dass deine Pflastersteine schneefrei sind, damit sie tagsüber durch Sonneneinstrahlung gegebenenfalls selber trocknen können.

Dabei verhinderst du auch, dass permanent nasse Steinen das Gefrieren und die Rissbildung sowie das Wachstum von Moos bzw. Algen begünstigen.

Heizung unter den Pflastersteinen

Wenn du selber nicht Schneeräumen willst oder keine Firma damit beauftragen kannst, gibt es noch eine weitere Option.
Du kannst eine Heizung unter den Pflastersteinen installieren lassen. Dabei wird ein Rohrsystem mit einer frostfreien Flüssigkeit unter der Fläche installiert und elektrisch sanft beheizt. Dadurch bleiben deine Pflastersteine ​​den ganzen Winter über sauber und trocken, sodass du dir keine Sorgen machen musst.

Achte auf deine gepflasterte Fläche. Damit wirst du dazu beitragen, dass deine Pflastersteine ​​noch viele Jahre lang großartig aussehen. Beachte diese einfachen Tipps und du wirst im Sommer froh sein, dass du es getan hast. 


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