4 Gründe warum du auf Pflastersteinen auf Streusalz verzichten solltest

Wenn die ersten Schneeflocken fallen, wird es dementsprechend Zeit, deine Einfahrt und Gehwege winterfest zu machen. So kommen alle Freunde sowie Familienmitglieder, Besucher, Passanten und Fahrzeuge sicher durch die kalte Jahreszeit. Das bekannteste Mittel ist Streusalz auf deinen Pflastersteinen. Doch hier erfährst du, warum du darauf verzichten solltest.

 

Schütze deine Umwelt

Der Einsatz von Streusalz auf Pflastersteinen ist demzufolge für die Umwelt schädlich. Es hinterlässt einerseits auf den Oberflächen von Pflanzen Verätzungen, braune Ränder oder Flecken. Andererseits verschlechtert es die Qualität von Grundwasser und Gewässern.

Überdies wird durch einen überhöhten Salzgehalt im Boden wichtige Nährstoffe ausgewaschen. Infolgedessen wird eine neue Aufnahme erschwert. Dabei sterben Feinwurzeln ab, die Pflanzen werden nicht mehr genügend mit Wasser versorgt. Infolge fehlen wichtige Nährstoffe.

Schäden werden hierdurch an der Vegetation oft erst später sichtbar. Nachdem sich das versickerte Streusalz bereits einige Jahre anreichern konnte.

Tierschutz

Haustiere reagieren besonders empfindlich auf Streusalz. Es kann zu schweren Entzündungen der Pfoten kommen. Meide daher Streusalz auf Pflastersteinen und generell auf vereisten Flächen im Winter. Deine lieben Haustiere werden es dir danken, wenn sie nicht in Berührung kommen mit dem Salz.

kein Streusalz auf Pflastersteine wegen Tierpfoten

Schütze deinen Autolack

Schließlich werden Materialien wie der Lack deines Fahrzeuges, ebenso der Beton in deiner Umgebung und Pflastersteine und Terassenplatten vom Salz angegriffen. Autoteile, Lack werden langfristig beschädigt und fangen schnell an zu rosten. Die Oberfläche der Betonsteine wird durch die korrosive Wirkung der Salze aufgeraut und wird somit anfälliger für Schmutz im nächsten Jahr.

Streusalz Pflastersteine - schlecht für Autolack

Was tun?

  • Regelmäßiges Schneeschieben
    Damit der Schnee nicht hart wird und festtritt. Weiters wegen Rutschgefahr, sollten Sie Ihre Wege und Zufahrten möglichst schnell mit einer Schaufel oder einem Besen von Neuschnee befreien. Sobald der Schnee festgetreten ist und sich erste Vereisungen bilden, wird der Schnee immer schwieriger zu entfernen. Dabei schnell zu reagieren bedeutet weniger Arbeitsaufwand und schont zusätzlich die Natur, dein Pflaster und deinen Geldbeutel.
  • Einfache Streumittel
    Wenn der Schnee in Ihrer Einfahrt doch einmal fest geworden ist, kannst du mit einfachen Streumitteln weiterhelfen. Gute Alternativen zu Streusalz sind abstumpfende Mittel wie Splitt, Granulat oder Sand. Verschiedenste Siegel, wie zum Beispiel der „Blaue Engel“ helfen dir beim Kauf von salzfreien Streumitteln. Energieintensiv hergestellte Streumittel (wie z.B. Blähton) sollten Sie zum Schutz der Natur nur sparsam verwenden. Diese Art der Streumittel lassen sich übrigens nach der Schneeschmelze leicht zusammenfegen und für den nächsten Einsatz wieder verwenden.
  • Streusalz nur bei hartnäckigem Glatteis
    Zuletzt ist die Verwendung von Streusalz zum Schutz der Bewohner bei besonders hartnäckigen Vereisungen und an Gefahrenstellen erlaubt.  Informiere dich zuerst zu den geltenden Vorschriften und Empfehlungen zum privaten Winterdienst direkt bei deiner Gemeinde.